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Zunächst geht die Fahrt nach Limerick. Viel haben wir von diesem Stadtchen nicht gesehen, aber es waren sicher nicht die schönsten Seiten - viel Grau und auch viel Dreck. Schon kurz nach Limerick gibt es schon den ersten Stopp: Bunratty Castle. Dahinter verbirgt sich nicht nur eine alte Burg, sondern auch ein irischer Hessenpark. Typische Gebäude aus dem 19. Jahrhundert sind dargestellt - ob Druckerei, Arztpraxis oder Handwerksbetrieb.
Die Reisegruppe drängt ins Innere der Burg und zwei Burgfräulein in historischen Gewändern erklären -natürlich auf Englisch- wo es was zu sehen gibt. Wir halten uns einen Moment zurück, bis alle durch das Tor verschwunden sind und wollen dann auch die Burg betreten. Eines der beiden Burgfräulein spricht uns dabei an - in fließendem Deutsch. Wir sind angenehm überrascht. Sie hat gesehen, dass wir den Parkführer in Deutsch in der Hand halten und sofort reagiert.
Diese kleine Geschichte zeigt, wie die Iren mit den Touristen umgehen. Sie heissen ihre Gäste wirklich willkommen. Sie sind freundlich und sehr aufmerksam. Und es gelingt ihnen, dass es nie gekünstelt wirkt. Man glaubt, dass sie es ehrlich meinen. Das ist einer der Gründe, warum wir uns in Irland so wohl gefühlt haben.
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