Tag 5 Dingle

Der Tag beginnt wieder mit Mary´s wunderbaren Frühstück. Sie unterhält sich gern mit ihren Gästen und möchte wissen, wie uns der gestrige Tag gefallen habe. Ich antworte ihr wahrheitsgemäß: “It was a wonderful day - but only because of your wonderful breakfast” Mary lacht: “Oh he`s a charming boy, isn`t he?” Klar, dass ich spätestens jetzt bei ihr gewonnen hatte.

Dann geht es wieder ab zum Bus und wir freuen uns schon auf den Tag. Heute geht es auf auf die Dingle-Halbinsel. Wir fahren entlang des Slea Head Drive, einer Küstenstrasse zum westlichen Punkt Europas. Dort empfangen uns wieder Eindrücke, die kaum zu beschreiben sind. Schau Dir die Bilder an. Und schau auch nach den phantastischen Panoramabildern!

Birgit, die Fotografin der Reise
Dort drüben liegen die Great Blasket Islands, seit 1953 nicht mehr bewohnt

Was für ein Wetter. Es weht ein milder Seewind, Sonne und Wolken und viel blauer Himmel. So schön ist es hier nicht immer. Besonders wenn im Winter die Atlantikstürme über die Insel peitschen, ist das Leben hart und auch einsam.

Blick ins Landesinnere mit den typischen Bergen

Der westlichste Punkt Europas - ein guter Moment für einen Gruß nach Hause! Übrigens: Auf Wikipedia findest Du unter dem Stichwort “Dingle Halbinsel” genau diese Bild - nur ohne Heiner!

"Hallo! Alles klar zuhause? Wir fühlen uns hier sauwohl..."

Und dann kommen wir zur Hafenstadt Dingle, die der Halbinsel ihren Namen gibt. Aber ich bin sehr enttäuscht. Der kleine Ort ist hoffnungslos überlaufen - alles voller Touristen. Klingt komisch, weil wir ja auch welche sind. Aber wenn sich Menschenmassen durch die Straßen schieben macht es keinen Spaß! Dabei ist das Städtchen selbst recht schön, wie Dir ein paar Eindrücke zeigen sollen.

einfach zu viele Menschen
Eine sehr originelle Hauswand... Farbenfrohe Hausfassaden
noch ein Beispiel für eine originelle Fassade - ein echter Hingucker!
Hier wäre ich gern eingekehrt, aber leider fehlte die Zeit...

Am Abend um halb acht sitzen wir am Tresen eines Pubs in Killarney, dem Courtney`s, und schreiben Postkarten - 9 Stück. Da wird dir die Hand ganz lahm. Aber wir wollen ja unsere Lieben zuhause grüßen. Auf dem Heimweg werfen wir die Karten gleich ein, damit diese vor uns ankommen. Das hat nicht ganz geklappt. Merkwürdig ist nur, dass einige Karten schon drei Tage später in Deutschland eintrafen, andere erst lange nach unserer Rückkehr!

Lange können wir im Pub nicht verweilen, denn morgen heisst es schon wieder früh aufstehen. Die Rückfahrt nach Dublin über die Cliffs of Moher steht auf dem Programm. Aber für ein Bier und einen Cider ist noch Zeit. Und ich notiere in mein kleines Tagebuch, was Essen und Trinken in Killarney kostet. Ein Irish Stew (Eintopf mit Lammfleisch) 14,95€, Fish und Chips (Backfisch mit Pommes) 16, 95€. Ein Pint Guinness gibt es schon für 4,00€, Bulmers Pear (super lecker) für 4,50€. Fast genausoviel kostet ein Jägermeister (ja den gibt es wirklich für sage und schreibe 4,40€) - Underberg 3,70€ und Calvados 4,40€! Sonst gibt es keinen Schnaps - keinen Brand. Aber dafür den guten Jameson Whiskey für 5,70€.

Jetzt wird es aber Zeit für den Heimweg und wir nehmen Abschied von Killarney! Wir wollen wiederkommen!

Der Tag zuvor

Der nächste Tag

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