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Bis ans Meer - endlich sind wir am Atlantik. Birgit ist sogar im Atlantik - zumindest mit den Füßen. Und dort hinten, noch hinter dem Horizont liegt Amerika. Denn tatsächlich gibt es von hier bis zur Neuen Welt nur Wasser. Auf dem Weg zurück zum Bus lecke ich mit meiner Zunge über die Lippen und schmecke das Salz des Meeres. Und manchmal schmecke ich es heute noch.
Wir sind in Waterville - sogar Charlie Chaplin war schon hier. Oder Sean Connery, der den hiesigen Golfplatz schätzt. Von ihm stammt der Spruch, dass der Golfplatz von Waterville der einzige der Welt sein, auf dem man in einer Runde alle vier Jahreszeiten erleben könnte. Diese und viele andere Geschichten erfahren wir von unserem Reiseführer. Er erklärt, scherzt und weist uns auf alles Wichtige und Schöne hin. Natürlich spricht er englisch, aber deutlich und nicht zu schnell, so daß man sehr viel verstehen kann. Jetzt nach Ende der Reise habe ich fast das Gefühl, er hätte deutsch gesprochen - so nah ist man der Sprache gekommen - so sehr hat man sie verinnerlicht.
Reiseführer erzählen natürlich sehr viel - das ist ihr Beruf. Wenn sie aber von Kollegen sprechen, kann ich ein Grinsen kaum unterdrücken. Denn jeder hält den anderen für einen Schwätzer. “Der hört sich gern reden” höre ich oft. Dabei steht der eine dem anderen in nichts nach.
Jetzt geht es mit dem Bus den Berg hinauf und schon bald machen wir einen weiteren Stopp. Kamera in die Hand, raus aus dem Bus und und wir sind sprachlos - was für eine Aussicht!
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